Anarchie & Tierberfeiung

Strategie und Vernetzung in Zeiten von Kriegen, Rechtsruck und Klimakollaps

Gesellschaftskritik und emanzipatorische politische Praxis

für die Befreiung der Tiere im Angesicht der gesellschaftlichen Vielfachkrise

Melanie

WORKSHOP

Nach einem skizzenhaften Problemaufriss anhand nachfolgender Thesen und Fragestellungen wird der Raum geöffnet für’s gemeinsame Reflektieren, Diskutieren und Arbeiten an möglichen Handlungsorientierungen. Die Teilnehmer*innen entscheiden mit, welche der ineinandergreifenden Thesen und Fragestellungen sie in dem partizipativen Workshop schwerpunktmäßig bearbeiten möchten. Gemeinsam wollen wir besprechen, welche Schlüsse wir für unsere politische Praxis ziehen.
Deine Erfahrungen, Positionen und Ideen sind wichtig. Es sollen verschiedene Perspektiven eingebunden werden.

  • Auf Gesellschaftsveränderung abzielende politische Praxis ohne gute Gesellschaftsanalyse bleibt erfolglos.
    Wie wird Tierausbeutung aktuell erklärt?
  • Tierbefreiung ist Teil linker Kämpfe.
    Was dies heißt und warum es nicht reicht, bloß aufzuzählen, gegen welche gesellschaftlichen Formen von Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung mensch sich stellt.
  • Kämpfe zur gesellschaftlichen Befreiung der Tiere sind permanent unzeitig?
    Warum Tiere mitzudenken und auch für ihre Befreiung zu kämpfen trotz der gesellschaftlichen Katastrophen legitim und drängend ist. Und was dabei wichtig ist.
  • Ohne Bündnisse geht es nicht!
    Warum sich die Verschränkung gesellschaftlicher Formen und Dimensionen von Gewalt, Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung auch in der politischen Praxis widerspiegeln muss. Und warum diese Bündnisse – zu allen Themen – emanzipatorische Ziele haben müssen.
  • Betroffenenperspektiven sichtbar machen!
    Über die besondere Herausforderung und Verantwortung von Allies (z.B. bei Kämpfen gegen die Tierindustrie) – und über Folgen der Besonderheit von Tieren, dass sie nicht Subjekte ihrer eigenen gesellschaftlichen Befreiung sein können.
  • Emanzipatorische politische Praxis in der Mehrfachkrise bleibt (ohn-)mächtig.
    Wie geht es dir angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Katastrophen?
    Wie kann politisches Handeln wirksam bleiben oder werden?

Bild:

Lin May Saeed in Zusammenarbeit mit Melanie Bujok
Der Wolkenkratzer, 2013

Zurück zu Samstag