Jagd, Anarchismus und Herrschaft
Widerstandsformen gegen Wildtierjagd in Geschichte und Gegenwart
Kollektiv Tierbefreiung Dresden
Samstag 21. März
15:45 – 17:15

WORKSHOP
Jagd liegt voll im Trend. Sie passt zum Zeitgeist der autoritären Wende und lässt sich nicht nur aus antispeziesistischer Perspektive, sondern auch mit anarchistischen Ideen nicht vereinbaren. Vor allem die traditionelle Tierjagd in Europa ist bestens geeignet klassistische, sexistische, kolonistische Praxen sowie faschistische Tendenzen aufzuzeigen. Neben der Benennung von jagdlichen Herrschaftspraxen und der Vorstellung existierender Aktionsformen und Widerstandspraxen gegen Jagd soll ein Blick ins Ausland zeigen, wie Organisationen erfolgreicher gegen Tierjagd vorgehen können, als die Tierbewegung in Deutschland. Welche Ziele, Strategien und Taktiken nutzen diese mit welchen Effekten und Erfolgen? Wie stehen diese mit anarchistischen Prinzipien und den Konzepten von Tierschutz, Tierrechten und Tierbefreiung in Beziehung? Welche Potentiale, Grenzen und Probleme gehen mit verschiedenen Zielen und Aktionsformen einher und welche könnten in Deutschland dennoch stärker genutzt werden?
