Revolutionäre Solidarität als unsere wichtigste intersektionale Ressource:
Weshalb wir überdenken müssen, wer fragt und wer antwortet
Racoon (neutral/mensch) Kollektiv Tierbefreiung Stuttgart
Sonntag 22. März
13:30 -15:00

VORTRAG
Solidarität ist ein weit verbreitetes und beliebig genutztes Wort, und es wird selten erörtert, was genau damit gemeint ist und welche Handlungen sie konkret einleiten soll. Seit Jahrhunderten leisten Menschen weltweit Widerstand gegen kolonialisierte und patriarchale Gewalt, materialistische Ungleichverteilung und Ausbeutung, Ableismus, Speziesismus und vieles mehr. Anstatt diese Menschen nach ihrem kollektiven Wissen über global verursachte gesellschaftliche und planetare Schäden zu befragen, sieht selbst in linken Kreisen oftmals ein weißer, ableistischer, Cis-hetero-männlich-normativer Blickwinkel die Expertise bei sich selbst, die trotz vermeintlicher „Solidarität“ ignoriert, dass Marginalisierte die Verfehlungen unseres Systems sehr viel klarer benennen können, teils seit Jahrhunderten schon Lösungen bieten und genau die Antworten liefern, die wir als Gesellschaft benötigen. Dieser Vortrag zeigt die Chancen auf, die entstehen, wenn wir drehen wer fragt und wer antwortet.

